Psychovegetative Störungen


Depressionen, Erschöpfung / Burn-out, Schlafstörungen, Angst, Unruhe, Konzentrationsschwäche, Studiums- und Prüfungsstress

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Depressionen

Depressionen sind die dritthäufigste Form psychischer Störungen mit steigender Tendenz. Das Krankheitsbild der Depression wird von der Traurigkeit und Trauer als normales menschliches Gefühl und Grundemotion abgegrenzt. Die Symptome der Trauer und Hilflosigkeit sind sehr viel stärker ausgeprägt, Zeitglich kann es ebenfalls zum Verlust des Selbstwertgefühles kommen. Aussagen wie „Ich bin nichts wert“ oder „Es hat alles keinen Sinn mehr für mich“ trifft die Erlebniswelt eines depressiv erkrankten Menschen.

Aus der Sicht der chinesischen Medizin haben Depressionen mehrere Ursachen. Hauptursache sind Emotionen, die nicht richtig verarbeitet wurden oder sich anhäufen, welche den Qi-Fluss im Körper blockieren. Eine solche Blockade kann sich in verschiedenen Formen zeigen. Es kann eine innere Leere aber auch eine Fülle (Rastlosigkeit, Nervosität etc.) entstehen.

Um Depressionen vorzubeugen oder zu behandeln, legt die chinesische Medizin viel Wert darauf die Ursachen zu behandeln. Ferner kann Ihnen die Akupunktur helfen, innere Blockaden zu lösen und somit einen Weg zur Besserung zu öffnen.

Stress / Burn-out

Stress ist heutzutage allgegenwärtig. In der Arbeit, Schule oder auch in der Freizeit kann sich der Stress einschleichen. Während einer Stresssituation wird der Sympathikus stimuliert und der Körper schüttet sogenannte Stresshormone aus. Darunter leidet der Parasympathikus, welcher für die Verdauung und Erholung zuständig ist.

Unterschieden wird zwischen akutem und chronischem Stress. In einer Stresssituation werden Stresshormone ausgeschüttet, um dem Körper Energie zur Verfügung zu stellen. Eine langanhaltende Ausschüttung von Stresshormonen kann zu Verdauungsstörungen, Herzstörungen, Bluthochdruck und zu Erschöpfungszuständen (Burn-out) führen.

In der chinesischen Medizin wirkt sich Stress vor allem auf den Leber-Meridian aus. Eine Blockade des Leber-Meridians kann verschiedene Organe wie das Herz, die Milz, den Magen und die Lunge in Mitleidenschaft ziehen. Bei Frauen kann zusätzlich der Uterus betroffen sein, was zu Menstruationsstörungen führt.

Die chinesische Medizin kann Ihnen helfen die Leber zu harmonisieren und weitere Komplikationen zu vermeiden.

Achten Sie auf Ihren Körper und beugen Sie chronischem Stress mit nur 1 Behandlung pro Woche oder 1 Behandlung alle zwei Wochen vor.

Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Es gibt nichts Schöneres als freifliessendes Leber-Qi“.

Schlafstörungen

Der Begriff Schlafstörung bezeichnet unterschiedlich verursachte Beeinträchtigungen des Schlafes. Ursachen können äussere Faktoren wie Lärm oder innere Faktoren wie Stress oder eine Krankheit sein. Schlafstörungen führen zu einer verminderten Leistungsfähigkeit und belasten meist auch den psychischen Zustand eines Menschen.

Die chinesische Medizin sieht in den Schlafstörungen verschiedene Ursachen. In der chinesischen Medizin ist der Shen (der Geist) zuständig für den Schlaf. Wird er durch zu viel Yang (Stress, Unruhe, Restless-Legs etc.) gestört, so kann er nicht gut einschlafen und der Schlaf ist unruhig oder sogar von Albträumen begleitet. Kann der Shen durch zu wenig Yin (*Blutmangel durch Erschöpfungszustände) nicht mehr genährt werden, so ist der Schlaf unruhig und durch häufiges Aufwachen geprägt.

In der Praxis wird nach einer ausführlichen Anamnese (Gespräch) eine individuelle Behandlung angeboten, welche Ihnen wieder zu ruhigem und erholsamen Schlaf verhelfen kann.

*Blutmangel in der chinesischen Medizin hat nichts mit einer Anämie (effektiver Blutmangel) zu tun.

Angst

Angst gehört zu einer grundlegenden menschlichen Erfahrung. Die Fähigkeit Angst zu empfinden ist ein biologisches Reaktionsmuster und sichert das Überleben. Pathologisch wird die Angst, wenn der Mensch sich durch starkes Angstempfinden in seinem Alltag eingeschränkt fühlt.

Die chinesische Medizin sieht in der Angst ein Leere-Muster, meist eine Herz-Blut oder eine Yin-Leere. Das Blut und das Yin haben die Aufgabe den Geist zu beherbergen und zu nähren. Bei einem Mangel ist der Geist beunruhigt und ängstlich.

In diesem Falle besteht die Behandlung vor allem aus dem Stärken des Herz-Blutes und dem Yin.

Die Angst kann jedoch auch viele andere Ursachen haben. Daher ist es wichtig, sich Zeit für ein Erstgespräch zu nehmen um die Behandlung individuell anzupassen.

Bitte verwechseln Sie dies nicht mit einer westlichen Anämie (Blutarmut). Eine Blut-Leere in der chinesischen Medizin hat nichts mit einer Anämie zu tun!

Unruhe

Unruhe kann verstanden werden als stetiges „In Bewegung-Sein“ von Körper und Geist. Der Mensch kommt nicht zur Ruhe und kann sich nicht erholen. Medizinisch gesehen spielen hier die Hormone eine wichtige Rolle. Es sind vor allem ausgeschüttete Stresshormone, welche das Herz, die Lunge, den Kreislauf und das Gehirn beeinflussen.

Aus der Sicht der chinesischen Medizin kann die Unruhe verschiedene Ursachen haben. Übereinstimmend mit der Schulmedizin sieht auch die chinesische Medizin den Hauptgrund für Unruhe im Stress.
Die Akupunktur kann Ihnen helfen sich zu entspannen, gleichzeitig wird Ihr Körper gestärkt
und kann dem Stress besser endgegenwirken.

Konzentrationsschwäche

Die Konzentrationsschwäche kann mehrere Gründe haben. Meist liegen psychische Aspekte vor wie Unzufriedenheit oder Stress im Berufs- und Familienleben.

In der chinesischen Medizin sind, für eine optimale Konzentration, verschiedene Organe zuständig. Die Milz, das Herz und die Leber müssen alle harmonisch zusammenspielen, um eine optimale Konzentration zu erreichen. Dazu werden die einzelnen Organe, je nach Ursache, gestärkt oder harmonisiert. Gleichzeitig ist es wichtig, über die Unzufriedenheit zu sprechen und Lösungsansätze zu finden, um eine wiederkehrende Konzentrationsschwäche zu vermeiden.

Studiums- und Prüfungsstress/angst

Studenten stehen heutzutage unter einem sehr starken Druck. Die schulischen Leistungen nehmen immer mehr zu und können über die Zukunft eines Menschen bestimmen. Für manche sind der Stress und der Druck so gross, dass sie eine regelrechte Prüfungsangst entwickeln.

Der Leistungsstress kann aus der Sicht der chinesischen Medizin die Leber sowie die Milz belasten. Eine „gestresste Leber“ kann zu einer Stagnation im Leber-Meridian führen und somit eine Depression oder Angst auslösen. Durch zu viel Lernen wird die Milz überbelastet und geschwächt. Das kann zu Symptomen wie Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und Verdauungsproblemen führen.
Um die Schüler optimal auf ihrem Weg durchs Studium zu begleiten, kann die chinesische Medizin helfen, die Organe zu stärken und zu harmonisieren. (Somit kann die nächste Prüfung getrost kommen.)